{"id":822,"date":"2026-02-14T06:10:42","date_gmt":"2026-02-14T05:10:42","guid":{"rendered":"https:\/\/sara-on-tour.ch\/?p=822"},"modified":"2026-02-14T06:10:42","modified_gmt":"2026-02-14T05:10:42","slug":"ein-neues-land-ein-neues-abenteuer-laos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sara-on-tour.ch\/?p=822","title":{"rendered":"Ein neues Land, ein neues Abenteuer: Laos"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Sabaidee!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Meine Reise begann in Z\u00fcrich mit dem Flug nach Bangkok. Von dort aus sollte es mit dem Nachtzug weitergehen nach Vientiane, in die Hauptstadt von Laos.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch manchmal hat das Reisen eigene Pl\u00e4ne. Mir ging es nicht gut, und so musste ich meine Route kurzfristig anpassen. Statt direkt weiterzureisen, blieb ich zwei N\u00e4chte in Bangkok, um mich auszuruhen und wieder zu Kr\u00e4ften zu kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am dritten Tag war es dann endlich so weit \u2013 bereit f\u00fcr neue Eindr\u00fccke und Abenteuer. Deshalb beginnt mein Reiseblog auch genau hier: am dritten Tag meiner Reise.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tag 3 \u2013 Richtung Laos<\/h2>\n\n\n\n<p>So ging es also los.<br>Da sich meine Zugfahrt um einen Tag verschoben hatte, war nur noch Platz in der 3. Sitzklasse. Ventilatoren statt Klimaanlage, kein Liegewagen, kein eigener Sitz \u2013 nur eine harte Sitzbank und selbst diese Klasse war praktisch ausgebucht.<\/p>\n\n\n\n<p>So sass ich also in einem 4er-Abteil eingequetscht. Nat\u00fcrlich war meine Sitzbank direkt am Wagenende \u2013 gleich neben der Toilette. In diesem Waggon war kein einziger anderer Tourist unterwegs. Nur Einheimische, laute Gespr\u00e4che, fremde Sprache, unbekannte Ger\u00fcche. Meine Reise beginnt also v\u00f6llig authentisch und ich bin gleich mittendrin im wirklichen Leben.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem ich mehr oder weniger schlecht geschlafen hatte, kam ich schliesslich in Laos an, genauer gesagt in Vientiane. Mit der Menge mitgelaufen, wurde ich zu einem Tuk-Tuk gewunken, das bis zur Grenze zwischen Thailand und Laos fuhr. Der erste Checkpoint war auf thail\u00e4ndischer Seite. Ich bin mir nicht sicher, ob ich dort alles richtig verstanden habe, aber irgendwann hatte ich beide Grenzen passiert.<br>Zwei neue Stempel im Pass und rund 50 Dollar weniger \u2013 wird also ungef\u00e4hr stimmen. Kaum war ich durch, wurde ich auch schon angesprochen: \u201eTuk-tuk, tuk-tuk, you.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Ich sagte dem Mann, er solle einen Moment warten. Ich war noch etwas verwirrt und musste erstmal kurz ankommen. Mit meinen Dollars war ich gerade so durch die Grenzkontrollen gekommen, obwohl sie lieber Baht oder laotisches Geld (Kip) gehabt h\u00e4tten. Also erst einmal Geld wechseln.<br>Da ich nun endlich auch wieder Internet hatte, suchte ich die Adresse meines Hostels heraus, damit ich dem Fahrer \u2013 der die ganze Zeit um mich herumschwirrte \u2013 sagen konnte, wohin ich wollte. Ich muss wirklich ziemlich verloren ausgesehen haben, denn eine Frau kam auf mich zu und fragte, ob sie helfen kann und ebenfalls mit dem Tuk-Tuk mitkommen k\u00f6nne. Sie handelte f\u00fcr uns den Preis aus: 300\u2019000 Kip, also je 150\u2019000. Das sind ungef\u00e4hr 5.40 CHF. Ein fairer Preis.<br>Sie war aus Frankreich, also redeten wir Franz\u00f6sisch \u2013 auch damit der Fahrer uns nicht verstand. Beziehungsweise: ich versuchte es. Am Ende wurde es ein wildes Gemisch aus Franz\u00f6sisch und Englisch.<\/p>\n\n\n\n<p>Rund 40 Minuten sp\u00e4ter setzte mich der Fahrer vor meinem Hostel ab. Check-in war erst sp\u00e4ter, aber ich konnte meinen Rucksack deponieren. Ich setzte mich ins Caf\u00e9 und konnte endlich mein Handy laden. Als ich wieder etwas mehr Akku hatte, ging ich los, um die Stadt ein wenig zu erkunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn Vientiane die Hauptstadt ist, l\u00e4sst sich das meiste gut zu Fuss entdecken. Es gibt einige sch\u00f6ne, teilweise sehr pomp\u00f6se Tempel. Doch leider liegt oft gleich auf der anderen Strassenseite \u2013 im besten Fall in M\u00fclls\u00e4cken \u2013 \u00fcberall Abfall herum: leere PET-Flaschen, Plastikverpackungen, Reste von allem<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sabaidee! Meine Reise begann in Z\u00fcrich mit dem Flug nach Bangkok. Von dort aus sollte es mit dem Nachtzug weitergehen nach Vientiane, in die Hauptstadt von Laos. Doch manchmal hat das Reisen eigene Pl\u00e4ne. Mir ging es nicht gut, und so musste ich meine Route kurzfristig anpassen. 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